Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gGmbh
Kath. Familienzentrum St. Nicolai Lippstadt
Headerimage Hellweg
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Allgemeines

Sinnvolle Handlungs- und Bewegungserfahrungen bieten den Kindern den Zugang zu allen Bildungsprozessen. Bewegungserfahrungen bilden die wesentliche Grundlage zu genereller als auch zu sprachlicher Kompetenz. Für den Bildungsprozess gestalten wir das Umfeld so, dass die Anlagen und Fähigkeiten des Kindes unterstützt und angeregt werden. Die Aufgabe der Bezugspersonen ist es diese Umgebungsbedingungen bereit zu stellen. 

Bildung verstehen wir als einen sozialen Prozess an dem Eltern, pädagogische Fachkräfte sowie Kinder beteiligt sind. Anknüpfend an das Bild des Kindes als aktiv lernendes, kompetent handelndes und soziales Wesen erfolgt Bildung selbst initiiert, ist jedoch auch abhängig von den Erfahrungen die das Kind in der Auseinandersetzung mit seiner sozialen, dinglichen und kulturellen Umgebung macht.

Unser Bild vom Kind

Wir sehen das Bild eines "kompetenten" Kindes, welches an den Vorgängen unserer Welt teilhat und dadurch sein Lernen selbst in die Hand nimmt.

Dies macht es neugierig und mutig aus eigenem Antrieb heraus. Eigenmotivation und Freude unterstützen es dabei in seiner Selbstbildung.

Vorrangig entdeckt unser Kind durch Interaktion mit anderen Menschen seine Welt. Es bildet sich vorwiegend durch das freie Spiel in der Auseinandersetzung mit Dingen und Situationen.

Wir Erzieher sind in der Wechselbeziehung mit dem Kind, Mit-Gestalter seiner Welt; d.h. unsere Beziehung ist geprägt durch Vertrauen und gegenseitigem Respekt.

So lernen unsere Kinder

Unsere Einrichtung ist für Kinder und Eltern ein Ort der Geborgenheit an dem

  • sich das Kind wohl und sicher fühlen kann
  • sich das Kind die Welt erschließen kann
  • das Bedürfnis nach Identifikation (groß und stark zu sein) ausgelebt
  • das Kind auf vielfältige Art und Weise lernen kann = soziale Beziehungen zu leben
  • die Signale, des Kindes angenommen und verstanden wird
  • Freiraum gewährt wird, indem das Kind Kind sein darf
  • feste Bezugspersonen kontinuierliche Beziehungen möglich machen
  • wir uns an Bedürfnissen der Familie (Eltern, Geschwister) orientieren 
  • und Eltern sich wohl fühlen

...ein Ort, wo das Kind seelische und körperliche Wertschätzung  erfährt.  

  • wo dem Kind Wertschätzung und Anerkennung entgegen  gebracht wird um ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln = Nähe und Distanz.

...ein Ort, wo Kinder sich spielend Er- und Ausleben können

  • Raum und Zeit
  • wo das Kind sich, mit anderen Kindern und mit dem Spielmaterial selbsthandelt auseinandersetzt
  • wo das Kind ermuntert wird, sich etwas zu zutrauen
  • Prozess  wichtiger als das Produkt ist
  • wo das Kind Grenzen anzuerkennen lernt
  • Kinder sich vergleichen, messen können
  • adäquate Rahmenbedingungen geschaffen wurden
  • Leistung nicht gekoppelt mit der Wertigkeit des Menschen ist
  • Freude am Tun im Vordergrund steht

 ….ein Ort, wo Kinder so angenommen werden, wie sie sind.

  • die Ethik des Verstehens = Bemühen das Kind in seiner  Lebensäußerung zu verstehen
  • Eltern und Kinder zu akzeptieren 
  • das Kind ist selbst Akteur seiner Entwicklung
  • das Kind, in der Lebensphase, in der es sich befindet zu  begleiten
  • das Kind seine Gedanken und Gefühlen erlebet und wahrnimmt (Papilio)
  • Trost und Unterstützung bei der Suche nach Lösungen und der  Bewältigung von Ereignissen erfahren